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programm
"Mit Haller durch
Europa"
Konzerte, Vorträge,
Führungen, Spuk
9. bis 31. August 2008 auf
Schloss Holligen
Die Veranstaltungen finden alle im Turm Schloss Holligen statt (s. Anfahrt).
Ausnahme: Führung durch den Schlosspark von Oberhofen.
Datum
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Zeit
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Veranstaltung
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| Samstag,
9.8. |
17.00
Uhr,
Führung
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Festival-Eröffnung: Besichtigung von Turm und Garten
Schloss Holligen und eine Spukgeschichte Christine Rothenbühler, Sagerin Christophe v. Werdt, Historiker
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Schloss Holligen
wurde um 1500 für Wilhelm v. Diesbach im Zeichen der spätgotischen
Burgenromantik erbaut. Im 18. Jahrhundert gestaltete es Gabriel
Herport, ein Korrespondenzpartner Albrecht von Hallers, zu einem
barocken Landsitz um. |
| Sonntag,
10.8. |
17.00
Uhr,
Vortrag |
Haller, Bern und die Wissenschaft
der Aufklärung
Dr. Dr. Hubert Steinke, Universität Bern
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Haller
gilt als herausragender Vertreter einer modernen Wissenschaft und
gleichzeitig als pointierter Kritiker progressiver Aufklärung. Das Bern
des 18. Jahrhunderts wird vielfach sowohl als wissenschaftsfremd wie
als aufklärungskritisch beschrieben. Der Vortrag geht der Frage nach,
inwiefern wir es hier mit Klischees zu tun haben und ob Haller Bern,
Wissenschaft und Aufklärung allenfalls doch stärker miteinander
verknüpft sind, als man meinen könnte.
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| Sonntag,
10.8. |
18.30
Uhr,
Konzert |
Die Jahreszeiten
Antonio Vivaldi: Le
Quattro Staggioni
Astor Piazzolla: Quatro Estaciones Porteñas
Piotr Plawner Consort (Piotr Plawner, Violine Solo; Miša Stefanović,
Konzertmeister)
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Piotr Plawner
gehört zu den kreativsten und begabtesten Geigern der jüngeren
Generation. Er hat mit den bedeutendsten Orchestern gespielt, u. a. in
Kopenhagen (Tivoli), Paris (Chatelet), Berlin (Schauspielhaus), München
(Herkules Saal), Barcelona (Palau de la Musica Catalona), Madrid
(Teatro Monumental) und Amsterdam (Concertgebouw). |
| Samstag,
16.8. |
14.45
Uhr,
Führung |
Der Schlosspark von Oberhofen -
ein historistisches Gartenjuwel
Führung: Vera Heuberger, Konservatorin
Ort: Schloss
Oberhofen am Thunersee, Teilnehmerzahl beschränkt, Anreise
individuell
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Mitte des 19.
Jahrhunderts
wandelte die Besitzerfamilie de Pourtalès die ursprünglichen Obst- und
Nutzgärten ihres neu erworbenen Sommersitzes in einen Landschaftspark
um. Ganz
im Sinne des Historismus ergänzte man diesen mit farbenprächtigen
geometrischen
Gartenparterres sowie mit Oekonomiegebäuden in unterschiedlichen
Stilformen und
schuf damit einen der ersten bedeutenden bernischen Vertreter des
Stilpluralismus. |
| Sonntag,
17.8. |
17.00
Uhr,
Vortrag |
Klatsch und Tratsch von
europäischen Höfen aus der Zeit Albrecht von Hallers
Dr. Christophe v. Werdt, Historiker, Warschau/Bern |
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Die höfische
Gesellschaft und ihr seltsam anmutendes Treiben prägten das Zeitalter
Albrecht von Hallers. "Die Europäische Fama, welche den gegenwärtigen
Zustand der vornehmsten Höfe entdecket" war eine der frühesten
Zeitungen Europas, die unter anderem das Geschehen an diesen
fürstlichen und adeligen Höfen zum Gegenstand hatte. Sie berichtete
über die wichtigsten europäischen Ereignisse und enthielt die Porträts
zahlreicher Könige, Fürsten und Adeliger. |
| Sonntag,
17.8. |
18.30
Uhr,
Konzert |
Passacaglia
Johann Sebastian
Bach: Partita E-Dur
Arthur Honegger: Sonatine
Georg
Friedrich Händel: Passacaglia
Johann Sebastian Bach: Partita D-Moll
Piotr Plawner, Violinie; Isabella Klim, Violoncello
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„Dieser
junge Mann ist in der Tat ein Phänomen, ein Genie auf der
Geige...“, schreibt die Stuttgarter Zeitung über Piotr Plawner. Lord
Yehudi Menuhin
hat ihn als Geiger mit „phänomenalem Können"
bezeichnet.
Piotr Plawners
aussergewöhnliches Talent und seine atemberaubende Virtuosität finden
internationale Anerkennung.
Isabella
Klim tritt solistisch in ganz Europa
und Asien auf. Sie war Gast der Orchester in Bern, Luzern, Berlin, der
Polnischen Camerata, der Danziger Philharmonie u.a.m. Klim spielte
mehrere CDs
mit Werken von Beethoven, Brahms, Mozart, Elgar und Rachmaninow ein. |
| Samstag,
23.8. |
18.30
Uhr,
historisches Bankett |
Tafeln wie zu Hallers Zeiten
In Zusammenarbeit mit dem Restaurant
Harmonie, Bern
Teilnehmerzahl beschränkt
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Ein
aussergewöhnliches historisches Bankett im Turm Schloss Holligen
nach Original-Rezepten aus dem bernischen 18. Jahrhundert. Kommentiert
von François de Capitani und musikalisch umrahmt von einer
Tafelmusik. |
| Sonntag,
24.8. |
17.00
Uhr,
Vortrag |
Wahlverwandtschaft
- Bern und England im 18. Jahrhundert
Dr. François de Capitani, Musikwissenschafter und Historiker, Prangins
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Seit
langem verbanden Konfession und wirtschaftliche Interessen die
reformierten Orte der Eidgenossenschaft mit England. Im 18. Jahrhundert
aber
erhielt diese Beziehung eine neue Dimension: Englische Sitten,
englische
Philosophie und Literatur wurden zu Gegenentwürfen einer als dekadent
empfundenen französischen Kultur deklariert. Eine eigentliche
Anglomanie
breitete sich unter den gesellschaftlich führenden Schichten Berns und
Lausannes aus - eine faszinierende
Facette der Aufklärung. |
| Sonntag,
24.8. |
18.30
Uhr,
Konzert |
London Baroque
Werke von Karl
Williams Jenkins, Georg Friedrich Händel, François Couperin, Johann
Christian Bach und Johann Christoph Pepusch
Ingrid Seifert, Violine; Charles Medlam, Gambe; Steven Devine, Cembalo
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"Wir sind
verwöhnt vom höchsten Standard dieser Spieler.
Variationen in Phrasierung und Dynamik, die perfekt koordinierte Agogik
zusammen mit einem stark imaginativen Zugang führen zu wunderbar
lebendigem
Musizieren." LONDON BAROQUE erfreut sich als eines der weltweit
versiertesten
Barockensembles einer ungebrochenen Vitalität. Es war Gast an den
wichtigsten
europäischen Festivals und tourt regelmässig in Japan und den USA. |
| Sonntag,
31.8. |
17.00
Uhr,
Vortrag |
Schwesterrepubliken? Die
Niederlande und die Eidgenossenschaft im Zeitalter Albrecht von Hallers
Prof. Dr. Thomas Maissen, Universität Heidelberg
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Zwischen
der
Eidgenossenschaft und den Niederlanden bestanden im 17. und 18.
Jahrhundert
mannigfaltige Kontakte: im konfessionellen Bereich, in den
Wissenschaften, in
der Aussenpolitik sowie in der Kunst. Worin lag die Pionierrolle der
Niederlande
in ihrem Goldenen Zeitalter für die Eidgenossenschaft? Was waren
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beeinflussungen in der politischen
Verfassung, im Selbstverständnis und in der Selbstdarstellung? |
| Sonntag,
31.8. |
18.30
Uhr,
Konzert |
Der
Holländer van Wassenaer
Graf Jakob Unico
Willem van Wassenaer: Sei Concerti Armonici
Monika Urbaniak, Leitung, Violine; Kammerorchester
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Monika Urbaniak ist
Professorin für Violine und Kammermusik an der Hochschule der Künste in
Bern
und bei den Internationalen Musikkursen in Landshut (PL). Ihr breites
Repertoire reicht von der Alten Musik bis zur Gegenwart. Sie gastierte
in
Häusern wie der Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie, dem Herkules
Saal,
dem Wiener Musikverein, dem Sydney Opera House.
Monika Urbaniak Lisik
trat u.a.
im
Rahmen der Musikfestivals in Lockenhaus, Luzern, Rheingau, des Yehudi
Menuhin
Festivals in Gstaad und des Warschauer Herbstes auf und machte mit
Preisen
dotierte Plattenaufnahmen. |
Preise und
Billet-Reservationen
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